Robert steht die Tracht ja mal bombig *-*

(via gaertnerplatz-gang)



Holger Badstuber made 98 touches with 94% pass accuracy (more than any player from both teams) in the #S04FCB match

Q
Wo hast du das Bild von vazo her also die Freundin von Vierinha ?
Anonym
A

Instagram :)



Der große Tag liegt jetzt genau eine Woche hinter uns, wir dürfen uns seit sechs Tagen Mann und Frau nennen und es fühlt sich einfach nur wunderbar an. Obwohl wir uns bewusst für eine ganz kleine standesamtlichen Trauung vor der großen Feier nächstes Jahr entschieden haben, war es ein ganz besonderer, traumhafter und einzigartiger Tag, von dem ich euch heute ein bisschen erzählen möchte.



Am Anfang ging so ziemlich alles schief, was hätte schief gehen können. Ich hatte mich sehr früh für ein Kleid entschieden. Ein wunderschönes weißes Kleid im Hippie-Look aus einem kürzerem Unterkleid aus Spitze und etwas längerem, transparenten Stoff darüber - wirklich ein Traum. Dazu hatte ich mir die Rockstuds von Valentino und einen süßen Blumenkranz vorgestellt. 
Doch es kam, wie es kommen musste: als ich zwei Wochen vor der Trauung noch mal reingeschlüpft bin, musste ich feststellen, dass mein Schwangerschaftsbauch mittlerweile zu groß für das Kleid geworden ist und es nicht mehr passt. Auch die Suche nach den Schuhen gestaltete sich schwieriger als gedacht, denn ich habe einfach keine Rockstuds in meiner Größe gefunden. Nach unzähligen Telefonaten, drei Bestellungen inklusive Rücksendung und täglichem Suchen hatte ich es irgendwann aufgegeben. Ich musste mich nach einer Alternative umsehen. 
Doch erstmal brauchte ich ein neues Kleid. Gar nicht so einfach, wenn man jeden Tag bis 18.30 Uhr arbeitet und nebenbei noch eine Hochzeit planen muss. Also hab ich an einem Samstag hektisch sämtliche Brautläden abgeklappert aber natürlich nicht annähernd das gefunden, was ich mir vorgestellt hatte. Irgendwann bin ich dann in das reingeschlüpft, für das ich mich entschieden habe. Eigentlich wollte ich es schlichter, aber ich hab mich total wohl gefühlt und war froh, dass ich noch eins gefunden habe. 
Dann kam es natürlich noch mal so, wie es kommen musste: ich habe Rockstuds gefunden! Allerdings hätten die farblich zum alten Kleid, nicht aber zu meinem neuen gepasst - schade Schokolade! Ich war so gefrustet, dass ich die Schuhe trotzdem behalten habe - dann trag ich sie eben so. 
Auch beim Anzug von meinem Schatz musste ein Notfallplan her. Er hat sich nämlich einen schönen Anzug ausgesucht und als wir bei der Schneiderin zum kürzen waren (und ich ihn das erste Mal gesehen habe) haben wir festgestellt, dass er ihn sich zu klein aufquatschen hat lassen. Also auch ein neuer Anzug musste her. 
Der Blumenkranz gestaltete sich auch schwerer als gedacht, da ich unter der Woche ja in München arbeite und keinen guten Floristen in Augsburg kenne, wusste ich nicht so recht, wie ich das organisieren sollte und wie der Kranz dann aussehen wird. Ich hab versucht telefonisch einen zu bestellen, aber das klappte einfach nicht. Am Ende war ich so gefrustet und ratlos, dass ich einfach auf den Kranz verzichten wollte. Am Tag unserer Hochzeit kam dann meine beste Freundin und Trauzeugin mit einer riesigen Überraschung: ein selbstgebastelter Blumenkranz von einer meiner liebsten Freundinnen, den sie mühevoll mit ihrer Schwester für mich gemacht hat. Was für ein tolles Geschenk! 
Am großen Tag lief dann zum Glück alles super. Wir heirateten im Standesamt Augsburg und hatten eine ganz tolle und liebe Standesbeamtin, die sich sehr viel Mühe gegeben hat. Blauäugig hatten wir für uns und unsere Gäste einen schönen Tisch im Damenhof in Augsburg reserviert - ein wunderschöner Innenhof im Fuggerpalais, der allerdings nur bei schönem Wetter offen hat. Bei schlechtem Wetter wäre unser Plan und das Menü, das wir erstellt hatten also buchstäblich ins Wasser gefallen. Zum Glück war es herrlich mild und pünktlich zum Essen kam die Sonne raus. Im Anschluss gab es bei uns Zuhause noch Kaffe und Kuchen und wir konnten gleich unsere neue Wohnung einweihen.
Es war wirklich ein perfekter Tag mit unseren Eltern, Großeltern und Trauzeugen, wir haben so wahnsinnig viel gelacht, die ein oder andere Träne vergossen und hatten unendlich viel Spaß. Jetzt sind wir natürlich auf den Geschmack gekommen und können unsere große Hochzeit im Juni gar nicht mehr erwarten. Viele fragen mich: “wie fühlt es sich jetzt an?” Es fühlt sich toll an! Es ist die bewusste Entscheidung für den Partner, man geht einen Bund fürs Leben ein und das stärkt die Liebe noch mal doppelt und dreifach. Für mich hat sich auch etwas großes geändert: mein Nachname! Ich heiße jetzt Philp und bin sehr stolz darauf. 
Vielen Dank an der Stelle auch an alle, die uns gratuliert haben. Sei es per Post, per Anruf, bei Instagram, Facebook oder Whatsapp. Wir haben uns über jeden Glückwunsch, jede Nachricht und jedes Paket sehr gefreut. Auch ein riesen großes Dankeschön an den lieben Robert, der nicht nur ein toller Gast war, sondern auch ganz, ganz schöne Bilder als Erinnerung für uns geschossen hat. Wir genießen nun unser Eheleben als Mr. & Mrs. Philp in vollen Zügen :)

(via especially-the-beautiful)